Biodynamische Therapie

Die Geschichte

Die Arbeit von Wilhelm Reich wurde von der Norwegerin Gerda Boyesen weiterentwickelt, wobei Sie auch Elemente von Freuds psychoanalytischen Theorie mit integriert hat.

Die Biodynamische Therapie

Gerda Boyesens theoretischer Ansatz besagt, dass der Mensch von Lebensenergie (Libido) durchströmt wird. Wird diese Energie blockiert, treten sowohl körperliche als auch psychische Symptome auf. In der Regel wurde die Libido schon in der frühen Kindheit durch rigide Erziehungsstile blockiert. Wenn man seine Gefühle nicht ausdrückt, bleibt ein Rest Stress im Körper hängen. Daraus entsteht allmählich eine starre Muskelpanzerung.

Wie wirkt die Biodynamische Therapie

Gerda Boyesen unterscheidet drei Ebenen, auf denen Lebenskraft fließt
- die psychische Ebene: z.B. Erinnerungen, Gefühle, Entscheidungen
- die muskuläre Ebene: motorische Aktionen
- die vegetative Ebene: z.B. Stoffwechsel, Atmen, Zirkulation von Flüssigkeiten

Aufgabe der biodynamischen Therapie ist, diese drei Ebenen wieder miteinander zu integrieren.

Werden bestimmte Körperstellen massiert, entstehen Geräusche im Darm, die der Therapeut mit dem Stethoskop hören kann und entsprechend interpretiert. Je stärker diese Geräusche ausfallen, um so stärker ist die emotionale Ladung, die hinter den Geräuschen steckt. Kommt die Psychoperistaltik durch Massage in Gang, so wirkt die befreiend auf den Menschen. Die Zirkulation von Energie kann wieder einsetzen und dadurch lassen sich auch tiefsitzende, ältere Konflikte lösen.

Anwendungsbereiche

Migräne, Bluthochdruck, Atembeschwerden, Rückenschmerzen, Arthritis, Rheuma, nervöse Unruhe, Stresssymptome u.s.w.