Hypnose

Die Geschichte der Hypnose

Die Hypnose gehört sicher zu den ältesten Behandlungsformen. Im 18. Jahrhundert begann die wissenschaftliche Erforschung dieses Phänomens Hypnose. Im 20. Jahrhundert führte die Arbeit des amerikanischen Hypnotherapeuten Milton Erickson zu einem Umdenken und zu einer Erweiterung in der Hypnose. Seine kunstfertige, feinfühlige Art Menschen in Trance zu begleiten ist das Sinnbild der modernen, erlaubenden Form der Hypnose.

Die Hypnose

Die Hypnose ist eine Form der Psychotherapie. Neben dem Schlaf und dem Wachbewusstsein gibt es noch einen dritten Bewusstseinszustand: den Zustand der hypnotischen Trance. Dieser Zustand kann prinzipiell von jedem Menschen erreicht werden. Einigen Menschen fällt es leichter, den anderen etwas schwerer, in Trance zu gehen.
Für die Hypnotisierten stellt die Hypnose in aller Regel eine sehr angenehme Form der Behandlung dar, da er sich die meiste Zeit in einem Zustand angenehmer, tiefer Entspannung befindet. In diesem Zustand lassen sich nicht nur Lösungswege für seelische Probleme finden, sondern es können auch viele körperliche Erkrankungen positiv beeinflusst werden.

Wie wirkt die Hypnose

Ausgangspunkt einer jeden therapeutischen Hypnose ist zunächst das Erreichen eines Zustands angenehmer Entspannung. In dieser Situation geistiger, seelischer und körperlicher Ruhe ist unser Unbewusstes bereit, Suggestionen aufzunehmen.
Suggestionen sind in gewisser Weise Lehrsätze für unser Unbewusstes. Sie können unsere Psyche therapeutisch unterstützen. Neben der suggestiven Unterstützung können wir in der Hypnose aber auch Informationen aus unserem Unterbewussten wachrufen. Dinge, die wir vergessen oder verdrängt haben, werden so wieder zugänglich gemacht und können uns helfen, Lösungsmöglichkeiten für konkrete Probleme zu finden.

Anwendungsbereiche

z.B. bei Ängsten, Phobien, Schlafstörungen, Stressbewältigung, Mangel an Selbstbewusstsein, Essstörungen, Migräne und Kopfschmerzen, Prüfungsängsten, psychosomatischen Krankheitsbildern